Materialklasse Nanomaterialien
Nanomaterialien werden bei FutureCarbon selbst über eine synthetische Route hergestellt oder von anerkannten Herstellern zugekauft und veredelt. Dabei achtet FutureCarbon nicht nur auf Umweltverträglichkeit der Herstellungs- und Weiterverarbeitungsprozesse. Vielmehr steht neben der technologischen Optimierung auch die verantwortungsbewusste Nutzung der Materialien in Ihrer späteren Anwendung. Aufgrund der synthetischen Herstellung und der vielfältigen Herstellungsmöglichkeiten sind die zur Erzeugung benötigten kohlenstoffhaltigen Rohstoffe nahezu unerschöpflich.
Dieses im Unternehmen verankerte Bewusstsein spiegelt sich nicht nur in den nachfolgend angeführten Entwicklungsprojekten zur Humantoxizität (TRACER) und zur Ökobilanzierung (HARCANA) wider, sondern auch durch die Mitarbeit in verschiedenen Normungsgremien und Fachverbänden. Die Mitgestaltung dieser Normen soll dazu beitragen, die Materialien untereinander vergleichbar zu machen und sie somit in der Anwendung effizient einsetzen zu können.
Materialklasse Graphite
Bei den Graphitspezialitäten setzen wir weitgehend auf Naturgraphit aus Bergbaubetrieben. Dieser wird unter umweltverträglichen Bedingungen gewonnen und aufbereitet. Die Veredelung wird dabei nach dem neuesten technischen Stand durchgeführt und die geringsten möglichen Energie- und Rohstoffmengen eingesetzt.
Graphit ist ein bekannter und gut untersuchter Stoff. Er ist chemisch extrem inert, nicht toxisch, nicht mutagen, nicht teratogen und nicht kanzerogen. Graphit ist nicht ökotoxisch. Weder bei der Verbrennung noch bei der Deponie fallen toxische Produkte an.
Innovationsallianz Carbon Nanotubes (Inno.CNT)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit April 2008 eine Initiative zur Erforschung von Carbon Nanotubes (CNT) und deren Anwendungen. FutureCarbon nimmt als einer der größten Partner an diesen Förderprojekten teil. FutureCarbon entwickelt dabei Verfahren weiter, die eine sichere industrielle Herstellung von qualitativ hochwertigen CNT sowie deren Anwendung erlauben.
Im Rahmen von Inno.CNT haben sich über 90 namhafte Partner aus Industrie und Forschung zusammengeschlossen, um in 27 eng vernetzten Teilprojekten Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten des zukunftsträchtigen Werkstoffs weiter auszuloten. Das gesamte Investitionsvolumen von 80 Mio. Euro wird zu gleichen Teilen vom BMBF und von den beteiligten Partnern getragen, zudem sind von der Industrie in den nächsten Jahren weitere Ausgaben von rund 200 Mio. Euro geplant.
FutureCarbon war an der Vorbereitung der Initiative von Anfang an beteiligt und nimmt nun auch bei der Durchführung eine starke Rolle ein. Mit einem Engagement in sieben der Projekte ist die Firma überdurchschnittlich stark vertreten und unterstreicht auch hier ihre Stellung als Vorreiter auf dem Gebiet der Herstellung und Weiterverarbeitung von Kohlenstoff-Nanotubes.